Alle Artikel anzeigen

Unzulässigkeit durch Folter erlangter Beweismittel: Neue Rechtsprechung des EGMR

Völkerrechtliche Tagesthemen: Spotlight (Folge 8)

03.02.2021

In Ćwik v. Poland hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) über einen Sachverhalt zu entscheiden, der ebenso gut einem Kriminalroman entstammen könnte. Dr. Tobias Thienel, LL.M., nimmt die neue Rechtsprechung des EGMR zum Anlass, um über die Unzulässigkeit von Beweismitteln zu sprechen, die unter Folter oder unmenschlicher Behandlung erlangt wurden: Wurde das Grundrecht auf ein faires Verfahren (Artikel 6 EMRK) verletzt, indem ein polnisches Gericht Beweise verwertete, die von Privatpersonen – und nicht etwa wie in der „klassischen“ Konstellation von Staatsorganen – erlangt wurden?”
Dr. Tobias Thienel äußert sich zum Urteil Ćwik v. Poland vom 5.11.2020 auf Strasbourg Observers hier.

Autor/in
Tobias Thienel
Profil anzeigen
Artikel drucken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deinen Beitrag einreichen
Wir begrüßen Beiträge zu allen Themen des Völkerrechts und des Völkerrechtsdenkens. Du kannst uns Deinen Text zusenden oder Dich mit einer Voranfrage an uns wenden:
Abonniere den Blog
Abonniere den Blog um regelmäßig über neue Beiträge informiert zu werden, indem Du Deine E-Mail-Adresse in das unten stehende Feld einträgst.