DiscussionResponse

Das Internetgrundrecht zwischen Völkerrecht, Staatsrecht und Europarecht (III)

In Teil I habe ich gezeigt, dass das Völkerrecht den Zugang zum Internet in seinen beiden Dimensionen als Vorbedingung zur Ausübung kommunikativer Rechte schützt. In Teil II habe ich nachgewiesen, dass dem Grundgesetz ein unmittelbarer verfassungsrechtlicher Leistungsanspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums zu entnehmen ist. Dieser schützt in der Auslegung des BVerfG ein Recht auf Teilhabe am kommunikativen Leben, das zu den Bedingungen der Informationsgesellschaft nur durch Internetzugang gesichert werden …

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DiscussionResponse

Das Internetgrundrecht zwischen Völkerrecht, Staatsrecht und Europarecht (II)

In Teil I habe ich gezeigt, dass das Völkerrecht den Internetzugang in beiden Dimensionen – Zugang zum Internet (Infrastrukturdimension) und Zugang zu Internetinhalten (Inhaltsdimension) – schützt. Ein Recht auf Internetzugang (oder kürzer: ein Recht auf Internet) ist Vorbedingung der Realisierung aller anderen Menschenrechte über das Internet. Es setzt jedoch zumindest eine grundlegende staatlich garantierte Kommunikationsinfrastruktur voraus. Nationales Verfassungsrecht, Völkerrecht und auch Europarecht spielen hier ineinander.

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DiscussionKick-off

Das Internetgrundrecht zwischen Völkerrecht, Staatsrecht und Europarecht (I)

Die aktuellen Entwicklungen um die wachsende Anzahl von Flüchtlingen in Europa führen Debatten in nicht erwartete Richtungen. So dynamisiert die Frage, inwieweit Flüchtlingsunterkünfte mit WLAN, womöglich ‚Freifunk‘, ausgestattet werden können, die Diskussion um das Recht auf Internetzugang. Natürlich muss der Staat nicht jedem Flüchtling ein Smartphone zur Verfügung stellen. Das lässt aber das Grundrecht auf Internetzugang unberührt. Teil I des Beitrages widmet sich der völkerrechtlichen Begründung dieses Rechts, Teil II …

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Discussion

Dense Struggle (IV): The Ghostly Real

This post appeared first on Critical Legal Thinking. As I mentioned in the last post, one of the most perplexing circumstances that surrounded the appearance of the ghost in the refuge was that it occurred at the precise moment at which the group of IDPs formally entered into the realm of the official. It could have easily occurred earlier, when they were protesting, in perhaps more difficult conditions, at Plaza de Bolívar or Parque …

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Discussion

Dense Struggle (III): The Modern Uncanny

This post appeared first on Critical Legal Thinking. In the last two posts I have argued that the longue durée of capitalist modernity has implied an expansion of a material and social global ordering, and that this process is far from being free of emotional forces, even of an uncanny dimension. In my account, this expansion of capitalist modernity — with its patterns of global accumulation, wealth distribution, jurisdictional realms, administrative procedures and legal forms — has been accompanied …

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Discussion

Dense Struggle (II): Oh yes, that, our world

This post appeared first on Critical Legal Thinking. In the preamble of the Communist Manifesto (1848), Marx and Engels made the famous dictum: “A spectre is haunting Europe — the spectre of communism. All the powers of old Europe have entered into a holy alliance to exorcise this spectre: Pope and Tsar, Metternich and Guizot, French Radicals and German police-spies.” History has proven Marx and Engels correct. Communism was not only in the rising. Counter-revolutionary forces …

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Discussion

Dense Struggle (I): Violence and the otherworldly

This post appeared first on Critical Legal Thinking. How can we make sense of popular struggles in this period of late capitalist modernity? What do the experiences, voices, and visions of groups involved in such struggles tell us about the actual functioning of our world — a world mined with growing inequalities, ever more intrusive levels of governance and managerial techniques, all of this held together by the increasing ubiquity of law? …

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Current Developments

Von sichtbarer und unsichtbarer Gewalt.

Politik an der Grenze.

Am 2. September 2015 ertrank Aylan Kurdi bei dem Versuch, in Europa Schutz zu finden, nachdem er mit seiner Familie aus Kobane, Syrien, geflohen war. Sein Bruder und seine Mutter verloren bei der Überfahrt ebenfalls ihr Leben. Der Körper von Aylan Kurdi wurde am folgenden Tag an der türkischen Küste gefunden. Das Bild dieses toten Kindes im Sand erzeugte einen Aufschrei in Europa und der Welt, einen Aufschrei mit der …

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Klima- und umweltbedingte FluchtSymposium

Klimabedingte Zwangsmigration

Ein Blick aus der Praxis

Klimawandel und Wetterextreme sind wichtige Triebkräfte für Migration und Flucht. Während sich Risikogruppen bestimmen lassen, sind verlässliche Aussagen darüber, wie viele Menschen tatsächlich aus diesen Gründen derzeit und in Zukunft fliehen, schwerlich möglich, da Klima- und Umweltveränderungen nicht als isolierte Ursache für Migration und Flucht gesehen werden können. Doch was kann in der Praxis getan werden?

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Klima- und umweltbedingte FluchtSymposium

Real Risk or Overrated?

Environmental Migration and Violent Conflict

“Climate change threatens to cause the largest refugee crisis in human history” – headlines like this are commonplace in today’s media landscape. It is a short way from such assumptions to the conclusion that “migrant floods” will contribute to violent conflict in various locations. However, there is little systematic research on the interrelation between global environmental change and migration as well as between environmental migration and violent conflict. Neither is …

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