Rule of Law Goes GlobalSymposium

“You can’t be neutral on a moving train”

Conference symposium “Rule of law goes global” “The rule of law maintains things as they are. Therefore, to begin the process of change, to stop a war, to establish justice, it may be necessary to break the law, to commit acts of civil disobedience, as Southern blacks did, as antiwar protesters did”. In his autobiography “You can’t be neutral on a moving train”, American historian and activist Howard Zinn confronts us …

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DiscussionResponse

Re: European Patients and African Remedies

A response to Stefan Salomon The main question, presented by Stefan Salomon is this – “what might African customary laws have to do with the politics of international law and international law itself?” Salomon suggests two themes of international law and its politics, which may help in answering this question. The first is that international law “operates upon processes of “othering””. The second is that “international law globalized as language, …

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DiscussionKick-off

European patients and African remedies

At the core is the question, what African customary laws might have to do with the politics of international law and international law itself? At the outset, I admit that the title chosen for this blog post is not entirely accurate. Africa does not provide the remedy for Europe or international law on the couch. But I am convinced that the most acute and fast paced global trends manifest more …

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Histories of International LawSymposium

Was ist Wahrheit?

(K)ein Schlusswort zum Symposium „Völkerrechtsgeschichten”

„Wir müssen sprechen! Als Historikerin geht es Ihnen um die Wahrheit, und da sollten Sie meine Version der Geschichte hören!” – „Sehr gern. Aber Sie sollten wissen: Ich arbeite zwar an einer intellektuellen Biographie, Historikerin bin ich aber nicht. Und um ‚die Wahrheit’ geht es mir auch nicht.” Am Tag nach Weihnachten habe ich den Gesellschaftsrechtler, dessen Karriere von einem einflussreichen Europarechtler geprägt wurde, dann auf einen Kaffee getroffen. Er …

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Histories of International LawSymposium

Die Interdependenz von Völkerrechtswissenschaft und Historiographie

Eine Replik auf die Beiträge von Alexandra Kemmerer, Jochen von Bernstorff und Markus M. Payk Die vorzüglichen Beiträge zur Völkerrechtshistorie sind zu begrüßen, folgende ergänzende Anmerkungen können jedoch hilfreich sein.

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Histories of International LawSymposium

Geschichte des Völkerrechts – oder das Völkerrecht in der Geschichte?

Eine Replik auf Alexandra Kemmerer und Jochen von Bernstorff Können Völkerrechtler Historiker sein, und sollen sie das? Diese Frage, die im Zentrum des Beitrags von Alexandra Kemmerer steht, mag zunächst überraschen, denn auf den ersten Blick gibt die Geschichtsschreibung zum Völkerrecht keine großen Differenzen zwischen den Disziplinen zu erkennen. Auch historisch interessierte Juristen kennen und pflegen die üblichen methodischen Standards der historiographischen Vorgehensweise, also Quellennähe und Quellenkritik, Transparenz der Vorannahmen …

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Histories of International LawSymposium

Die deutsche Völkerrechtswissenschaft und der „postcolonial turn“ – Teil 2

Fortsetzung zum ersten Teil Ein weiterer „blinder Fleck“ der Verfassungs- und Gemeinschaftsnarrative ist das fehlende Bewusstsein von der engen Verwobenheit des Völkerrechts mit globalen ökonomischen Strukturen. Im zwanzigsten Jahrhundert wird das Völkerrecht von der progressiveren deutschen Theorietradition vorrangig als ein Friedens- bzw. als ein humanitäres Projekt begriffen. Inwiefern das Völkerrecht mit seinen in Europa geschaffenen Normen schon seit dem 19. Jahrhunderts eine spezifische ökonomische Globalisierung vorantreibt, gerät der deutschen Staats- …

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Histories of International LawSymposium

Die deutsche Völkerrechtswissenschaft und der „postcolonial turn“ – Teil 1

Die deutschsprachige Völkerrechtswissenschaft hat eine großartige und vielbeschworene theoretische Tradition. Insbesondere der deutsche Staatswillenspositivismus des 19. Jahrhunderts (Jellinek und Triepel) hat die moderne westliche Völkerrechtswissenschaft nicht nur nachhaltig geprägt, sondern zugleich nach dem Ersten Weltkrieg berühmte Kritiker auf den Plan gerufen (Kelsen und Schmitt). Es handelte sich dabei um wissenschaftliche Beiträge zu einem in europäischen Hauptstädten gestalteten und an europäischen Universitäten konzipierten Völkerrechts, dessen Auswirkungen Ende des 19. Jahrhunderts praktisch …

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