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Schnell heißt nicht rechtmäßig

Die Vergabe der russischen Staatsangehörigkeit in der Ostukraine steht völkerrechtlich auf wackligen Füßen

In einem Legal-Tribune-Online–Beitrag vom 02.03.2020 nimmt der Autor mit dem Pseudonym Johann Verhaelen die schnelle Vergabe von russischen Staatsangehörigkeiten (200.000 Einbürgerungen seit Mai 2019) zum Anlass, einige Fragen im Kontext des völkerrechtlichen Staatsangehörigkeitsrechts aufzuwerfen. Anhand des zentralen Nottebohm-Urteils erläutert Verhaelen, warum es vertretbar ist, der Auffassung zu sein, dass der Ukraine bei der Vergabe von Pässen und Staatsangehörigkeit durch die Russische Föderation kein eigenes Mitspracherecht zukommt bzw. dass die Vergabe …

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