Current Developments

Responsibility-sharing for refugees (1)

Law’s production of superfluity as an analytical lens

When the German Minister of the Interior a few weeks ago announced that “the refugee crisis has not been resolved, but its solution is on a very good way”, he was obviously not speaking about the global situation. He was referring to the situation in Europe and particularly in Germany, where after the successive closure of the Balkan route and the agreement between the EU and Turkey in March (as …

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Möllers-BuchforumSymposium

Möllers-Buchforum (1): Die Möglichkeit der Normen

Soziologische Anmerkungen zu Christoph Möllers

Wahrscheinlich wird nicht gerade der Titel von Christoph Möllers‘ neuem Buch das Interesse der Soziologinnen wecken. Soziologische Analysen zu Normen gab und gibt es schließlich zuhauf, sodass viele skeptisch sein werden, ob auf jenem Gebiet ausgerechnet ein Jurist und Rechtsphilosoph die Sozialwissenschaften entscheidend wird voranbringen können. Andererseits waren schon Möllers‘ frühere Werke (etwa: Der vermisste Leviathan. Staatstheorie in der Bundesrepublik, Frankfurt am Main 2008) zumindest für die an politischer Soziologie …

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Möllers-Buchforum

Die Möglichkeit der Normen – Ein Buch-Symposium

Christoph Möllers’ im September bei Suhrkamp erschienenes “Die Möglichkeit der Normen. Über eine Praxis jenseits von Moralität und Kausalität” ist ein Buch, das nicht nur viel Interesse geweckt hat (s. Rezensionen in SZ und SWR), sondern das auch viele Interessen bedient. Norm(en)forschung, normative Ordnungen, die Grundlagen von Normativität: das alles sind Aspekte, die in sehr unterschiedlichen Diskurszusammenhängen in jüngerer Zeit große Prominenz erlangt haben, zumal darin viele ältere Debatten – …

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DiscussionKick-off

Alterität und Menschenrechte

Webfehler in der juridico-politischen Matrix

Wie kann eine Demokratie in den Zeiten globalisierter Märkte ihre staatliche Integrität und politische Souveränität wahren ohne die Anderen zu missachten? Strengere Gesetzgebungen zu Migrations- und Flüchtlingspolitiken sind sicherlich eine offensichtliche Form des Umgangs mit Alterität – verstanden als eine kulturspezifische und/ oder soziopolitische Fremd- und Andersheit. In ihnen steckt jedoch immer schon der Geist, Alterität auflösen zu wollen. So verweigert die Demokratie unter dem neoliberalen Diktat den Anderen immer …

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Discussion

The Course of True Law Never Did Run Smooth

Aesthetic and Eschatological Themes in Martti Koskenniemi’s FATU

Martti Koskenniemi’s “From Apology to Utopia” remains an enigma. Since it appeared 25 years ago, generations of lawyers have come to adore it. The fan group even comprises a considerable number of classical international lawyers, those who cherish international law as a solid empire of formal reasoning that might contain power and repeal injustice. On the face of it, the message of FATU should be pure heresy to them. But …

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DiscussionKick-off

On American “Dilettantism” and German “Pedantry”

A Comparative Look at Law Journal Culture and the Future of Legal Knowledge Production

Almost by necessity, the cultural and institutional features of legal knowledge production differ from one system to the next. Like law itself, they are a product of history, borne out of pragmatism rather than advance planning, and deeply connected to the division of competences within the legal profession. Having said that, it would be hubristic and petty to mock the American legal community’s willingness to let first- and second-year law …

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DiscussionResponse

Regulatory decision-making in the context of uncertain standards

The concept of courage

A response to the post by Machiko Kanetake Machiko Kanetake’s post highlights the difficulties faced by transnational scientific bodies such as ICNIRP and IPCC, which have to manoeuvre between political, legal and scientific expectations and norms. I want to highlight another facet of this dilemma – that of the decision-makers that are standing at the receiving end of the advise produced by such bodies. In many cases decision makers have …

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DiscussionResponse

Wer hat Angst vor dem Völkerrecht?

Die Untätigkeit der nationalen Gesetzgeber als Herausforderung (auch) für die Völkerrechtler

Eine Replik auf Evelyne Schmid Evelyne Schmid plädiert in ihrem Beitrag dafür, dass sich Völkerrechtler*innen stärker mit den Unterlassungen durch nationale Gesetzgeber befassen sollten. Sie weist dabei zu Recht auf einen weißen Fleck in der – ansonsten doch reichen und umfassenden – Diskussion über das Verhältnis zwischen Völker- und Landesrecht hin. Schreiben völkerrechtliche Verträge gesetzgeberische Massnahmen durch die einzelnen Staaten vor, sieht sich die Legislative oft gar nicht bemüssigt, entsprechende …

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DiscussionKick-off

Völkerrecht und die Legislative

Wenn der nationale Gesetzgeber mit den Schultern zuckt

In diesem Beitrag plädiere ich dafür, dass sich Völkerrechtler*innen mit Unterlassungen von nationalen Gesetzgebern befassen sollten. Zweck des kurzen Textes ist die Begründung für eine rechtsdogmatische, -theoretische und -soziologische Auseinandersetzung mit Situationen, in denen Völkerrecht gesetzgeberische Maßnahmen vorgibt, die angesprochenen Legislatoren in den Vertragsstaaten aber mit den Schultern zucken. Warum sollten Unterlassungen der nationalen Legislativen Völkerrechtler*innen beschäftigen? Seit dem Zweiten Weltkrieg hat die Zahl der völkerrechtlichen Normen unzweifelhaft zugenommen. Ebenso …

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Future of International Law

Die „International Society of Public Law“

„Grenzüberschreitende“ Herangehensweisen an das Völkerrecht

Die auf dem Blog geführte Debatte über die Zukunft des Völkerrechts will sich auch der Frage nach der Zukunft der Völkerrechtswissenschaft stellen. Denn nicht nur das Völkerrecht steht angesichts der Globalisierung vor neuen Herausforderungen. Auch die Völkerrechtwissenschaft muss entscheiden, wie sie sich methodisch der Fragen des 21. Jahrhunderts annehmen möchte. Was ist die Brille, durch die Völkerrechtler die internationalen Beziehungen betrachten sollen? Steht ihrer Wissenschaft ein neuer „turn“ bevor?

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