Current Developments

“Play it once, Sam. For old times’ sake”

Legal fragmentation in the context of the Rohingya proceedings before the ICJ and ICC

The parallelism of different international proceedings examining atrocity crimes committed against the Rohingya in Myanmar has been welcomed by many commentators. Indeed, international law (IL) appears to be showing its strength, pursuing individual as well as state responsibility for the repelling wrongdoings committed against the Muslim group of Rakhine State. Nonetheless, the International Court of Justice (ICJ) and the International Criminal Court (ICC) simultaneously dealing with legal questions embedded in …

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Current Developments

A puzzle coming together

The henchmen of Assad’s torture regime on trial in Germany

Today marks a historical event in international criminal justice. Two former members of the Syrian General Intelligence Service will stand trial before the Oberlandesgericht Koblenz (Higher Regional Court). It is the first time that former members of the Assad regime will be held responsible for state-run torture before a criminal court. While the German coverage of the trial is quite extensive (see the excellent editorial in Süddeutsche Zeitung, episode 8 …

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“Nun sag’, wie hast Du’s mit der Gerechtigkeit?”

Zur Antwort des IStGH auf die Gretchenfrage, in Afghanistan Ermittlungen aufzunehmen

Viel ist darüber gesagt worden (s. hier und hier), wie moralisch enttäuschend und politisch besorgniserregend die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) ist, keine Situationsermittlung nach Art. 15 Abs. 3 Rom Statut (RS) in Afghanistan zu autorisieren. In diesem Post untersuchen wir die Kernelemente der Entscheidung. Zunächst analysieren wir den Ablehnungsbeschluss der Untersuchung durch die Vorverfahrenskammer aus Gründen von „Interessen der Gerechtigkeit“. In einem zweiten Schritt beleuchten wir die Bedeutung der …

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Responsibility to punish

Zur Verantwortung Deutschlands für deutsche IS-Kämpfer

Über 1000 deutsche Staatsangehörige haben sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen, davon befinden sich mittlerweile gut 40 im syrischen Kurdengebiet in Gefangenschaft. Einige von ihnen werden verdächtigt, sich wegen Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen strafbar gemacht zu haben. Schon im Koalitionsvertrag vereinbarten SPD, CDU und CSU zu regeln, dass „Deutsche, die eine weitere Staatsangehörigkeit besitzen, die deutsche Staatsangehörigkeit verlieren können, wenn ihnen die konkrete Beteiligung an Kampfhandlungen …

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