{"id":13172,"date":"2021-04-13T14:00:45","date_gmt":"2021-04-13T12:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/voelkerrechtsblog.org\/?p=13172"},"modified":"2021-04-13T17:54:06","modified_gmt":"2021-04-13T15:54:06","slug":"eurozentrismus-und-strategische-interessen-in-der-wissensproduktion-uber-migration-in-den-1940er-und-1950er-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/voelkerrechtsblog.org\/de\/eurozentrismus-und-strategische-interessen-in-der-wissensproduktion-uber-migration-in-den-1940er-und-1950er-jahren\/","title":{"rendered":"Eurozentrismus und strategische Interessen in der Wissensproduktion \u00fcber Migration in den 1940er und 1950er Jahren"},"content":{"rendered":"<p>Die politische Aushandlung, Formulierung und Verabschiedung der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention von siebzig Jahren ging mit einem Wissen \u00fcber Migration als einem global zu l\u00f6senden Problem einher, das es kritisch zu hinterfragen gilt. Die These des vorliegenden Beitrags lautet erstens, dass die Ausrichtung und der Fokus sozialwissenschaftlicher Studien in den 1940er und 1950er Jahren zum Eurozentrismus der Konvention beitrugen und dass sich die dominanten politischen Akteur*innen zweitens der Macht einer kontrollierten Geschichtsschreibung bewusst waren und diese entsprechend steuerten.<\/p>\n<p>Was f\u00fchrte 1951 zum Eurozentrismus der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention, einer Konvention, die im Rahmen der jungen Vereinten Nationen verabschiedet wurde und damit vorgab, der Pr\u00e4misse zu folgen, dass Probleme zuk\u00fcnftig global und staatengemeinschaftlich betrachtet und gel\u00f6st werden m\u00fcssten, zumindest in der \u201efreien Welt\u201c?<\/p>\n<p>Die \u201ecolonial roots\u201c dieses weltpolitischen settings <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1057\/s41268-020-00205-9\">zeichnete Ulrike Krause j\u00fcngst<\/a> nach, die kollektive Ignoranz der am Entwurf der Konvention beteiligten westlichen Staaten gegen\u00fcber ihrer eigenen kolonialistischen Vergangenheit und Gegenwart, f\u00fchrten ma\u00dfgeblich zu diesem Eurozentrismus. Die westlichen Staaten, die die Verhandlungen \u00fcber die Formulierung der Konvention dominierten, nahmen ihre eigenen \u201eProbleme\u201c wichtiger als die des Globalen S\u00fcdens und zeigten gleichzeitig keine Einsicht in eine wirklich globale Dimension von Problembewusstsein, die sie gezwungen h\u00e4tte, auch den eigenen Kolonialismus zu thematisieren. Ein europ\u00e4isches Fl\u00fcchtlingsph\u00e4nomen wurde dadurch und durch die gleichzeitige Metaerz\u00e4hlung des Kalten Krieges zu dem globalen Problem, das es zu l\u00f6sen galt. Flucht in Asien war ein Problem der \u201eAnderen\u201c und w\u00fcrde man dortige Fl\u00fcchtlingsproblematiken mitbedenken und weltpolitisch l\u00f6sen wollen, so w\u00fcrde die Konvention au\u00dferdem scheitern. Vertreter*innen diverser Verhandlungsstaaten \u00e4u\u00dferten Krause zufolge ganz offensiv, den Konventionsentwurf abzulehnen, w\u00fcrde er nicht nur ein europ\u00e4ischen Fl\u00fcchtlingsproblem benennen.<\/p>\n<p>Koloniale Ignoranz wurde also auch mit Pragmatismus gleichgesetzt und noch gab es weder (post\u2011)koloniale Politiker auf der B\u00fchne der Internationalen Gemeinschaft, wie bereits kurze Zeit sp\u00e4ter in Person Gamal Abdel Nassers, Josip Broz Titos, Jawaharlal Nehrus oder auch Fidel Castros, noch Intellektuelle wie Frantz Fanon oder Albert Camus, die den dominanten westlichen Kr\u00e4ften in den Vereinten Nationen diesen einfachen Weg erschwert h\u00e4tten, indem sie deren eurozentristische Sichtweisen benannten und beanstandeten. Nur wenige Jahre sp\u00e4ter w\u00fcrden diese Akteure die Kolonialm\u00e4chte in ihrem Glauben kritisieren, dass sie die Interessen der Menschen in den bestehenden und ehemaligen Kolonien durchaus angemessen repr\u00e4sentieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>In zwei Teilen m\u00f6chte ich im Folgenden zwei weitere Akteure und Aspekte beleuchten, die vor siebzig Jahren ma\u00dfgeblich zur eurozentristischen Ausgestaltung des modernen Migrationsregimes beitrugen: Erstens die politikberatenden Wissenschaftler*innen, die Wissen \u00fcber das Migrationsregime herstellten und dabei die eurozentristische und westliche Sichtwiese pr\u00e4gten und zweitens \u2013 in einem folgenden Beitrag \u2013 die aktiven staatlichen Akteur*innen aus dem Globalen S\u00fcden, die sicher vornehmlich relativ passiv waren, wie Ulrike Krause betont, gleichzeitig aber auch einer eigenen politischen Agenda folgten, in der Rassismus eine wichtige Rolle spielte und die ihrerseits ebenfalls zum Eurozentrismus der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention beitrugen.<\/p>\n<p>Das vermeintlich globale Migrationsproblem, dass die Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention zu adressieren gedachte, wurde nicht nur in den entsprechenden Verhandlungen bei den Vereinten Nationen definiert. In sozialwissenschaftlichen Auftragsstudien mit politikberatender oder sogar strategischer Intention, war dieses Problem bereits umrissen worden bzw. wurde zur selben Zeit definiert.<\/p>\n<p>Einer der einflussreichsten zeitgen\u00f6ssischen Texte, den die meisten Teilnehmer*innen der Verhandlungen der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention auf jeden Fall zumindest in seinen Kernaussagen kannten, war sicherlich Eugene M. Kulischers Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.7312\/kuli91052\/html\">Europe on the Move<\/a>\u00a0\u201c von 1948, das zun\u00e4chst durch den Titel deutlich macht, wo Migration geografisch verortet wurde. Der russisch-amerikanische Soziologe hatte in den USA unter anderem f\u00fcr das Office of Strategic Services gearbeitet, der seinerzeit wichtigen Nachrichtendienstabteilung des US-Kriegsministeriums und f\u00fcr das International Labour Office und formulierte auch aus diesen strategischen Positionen heraus Interpretationen globaler Problemlagen. Kulischers Buch kann als Pionierstudie \u00fcber das moderne Migrationsregime gelten und der Verdienst liegt auch darin, dass der Autor europ\u00e4ische Migrationsbewegungen und demographische Fragen historisch und geografisch so umfangreich und analytisch so komplex beschrieb und einordnete, wie niemand vor ihm.<\/p>\n<p>Dennoch verdeutlicht seine Studie den eurozentristischen Charakter der politikberatenden oder \u2011flankierenden Wissensproduktion \u00fcber Migration in den 1940er und 1950er Jahren. W\u00e4hrend Kulischer sein Buch verfasste, hatten, wie <a href=\"https:\/\/oxford.universitypressscholarship.com\/view\/10.1093\/acprof:oso\/9780199674169.001.0001\/acprof-9780199674169-chapter-7\">Peter Gatrell<\/a> nachzeichnet, zumindest die japanische Invasion in China, der Indochinakrieg und die japanische Eroberung Burmas bereits gro\u00dfe Fluchtbewegungen in Asien ausgel\u00f6st. Gegenstand Kulischers Untersuchung war Flucht in Asien jedoch nicht beziehungsweise nur dort, wo diese sich geographisch in die Region hineinbewegte, die ihn interessierte, nach Ost- und Westeuropa, wenn er also zum Beispiel f\u00fcr die Zwischenkriegszeit feststellte: <em>\u201eThe total proportion of persons of the yellow race in the Soviet far east was about one fifth.\u201c<\/em> Und nein: der Sinn des Zitats ist dabei kein billiges fishing for Emp\u00f6rung <em>(\u201eHat er yellow race gesagt?\u201c<\/em>). Ein 1948 ver\u00f6ffentlichter Text soll hier nicht am Diskussionsstand und wording des Jahres 2021 gemessen werden. An dieser Stelle geht es vielmehr um einen interessanten eurozentristischen turn in Kulischers einflussreicher Arbeit. Zu Beginn seiner Studie benannte er Migration zun\u00e4chst als eines der zentralen welthistorischen Ph\u00e4nomene, <em>\u201ethe often-neglected part which migration <\/em>[\u2026]<em> has played in world history \u2026\u201c<\/em>, um dann einzuleiten, sich dem Thema nun mit Blick auf Ost- und Westeuropa anzunehmen und schlie\u00dflich (nicht zu Unrecht) mit der Forderung zu schlie\u00dfen, dass <em>\u201e<\/em>[t]<em>he resettlement of \u201enonrepatriable\u201c refugees should be the initial step. <\/em><em>It is the first concrete problem to be solved by the United Nations.\u201d<\/em> Konkret bezog sich diese Forderung auf die Arbeit der International Refugee Organization (IRO), in den kurz danach beginnenden Diskussionen \u00fcber die Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention hallte sie aber sicherlich noch nach. Das global zu l\u00f6sende Problem lag also in Europa.<\/p>\n<p>Kulischers Buch war seinerzeit die vermutlich einflussreichste Studie, die den Eurozentrismus der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention mitbedingte. Dabei sah Kulischer durchaus voraus, dass auch in Asien zuk\u00fcnftig mit gr\u00f6\u00dferen Migrations- und Fluchtph\u00e4nomenen zu rechnen sei. <em>\u201eFor the near future\u201c<\/em>, prognostizierte er, <em>\u201ethe outlook for Asia\u2019s demographic process seems to be a series of repressive checks by famine and civil war.\u201c<\/em> Und obwohl er Migration in und aus Asien in seinem Schlusswort nicht explizit benannte, meinte er diese in seinen zukunftsblickenden Ausf\u00fchrungen \u00fcber Geburtenkontrolle, die Gefahr atomarer Kriege und Migrationspolitik als globaler Probleml\u00f6sung vielleicht sogar mit. Den Leser*innen musste dennoch der europ\u00e4ische Fokus seines Buchs im Ged\u00e4chtnis bleiben und eine entsprechende Studie mit Blick auf Migration in Asien als einem Gegenstand globaler Ordnungspolitik gab es nicht.<\/p>\n<p>Das es nun, zu einem Zeitpunkt, als innerhalb der Vereinten Nationen begonnen wurde, \u00fcber Fl\u00fcchtlinge und ihren Schutz zu debattieren, an der Zeit sei, (eurozentristische) Geschichtsschreibung in die eigene Hand zu nehmen und zu forcieren, entdeckten die an den Verhandlungen der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention beteiligten Akteur*innen aber auch selbst. Die US Displaced Persons Commission legte beispielsweise bereits 1948 im US Displaced Persons Act fest, dass die Geschichtsschreibung \u00fcber das eigene Handeln Teil der US-Fl\u00fcchtlingspolitik sein sollte und diese geplante Geschichtsschreibung nicht nur ein Bericht US-amerikanischen Engagements sein sollte, sondern <em>\u201e<\/em><a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=bkTWyJ_7mpUC&amp;oi=fnd&amp;pg=PR5&amp;dq=the+dp+story+1952&amp;ots=lk0sqeZR90&amp;sig=ftRicDufSX2mdmaEAZc2lAGXdMQ#v=snippet&amp;q=chief%20historian&amp;f=false\"><em>an actual analysis and a look to the future. The chief historian reported for duty in November 1951.<\/em><\/a>\u00a0<em>\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit der Idee, die eigene Geschichtsschreibung gleich mitzuplanen und zu pr\u00e4gen, folgte die US Displaced Persons Commission dabei beispielsweise der 1943 gegr\u00fcndeten United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA), die die Erz\u00e4hlung von sich selbst von Anfang an mitgedacht hatte. Alles Material wurde daf\u00fcr w\u00e4hrend der politischen Operation gesammelt und katalogisiert und bereits 1950, wenige Jahre nach Beendigung der UNRRA-Operationen konnte <a href=\"https:\/\/www.journals.uchicago.edu\/doi\/10.1086\/638179\">George Woodbridge<\/a> die mehrb\u00e4ndige \u201eHistory of the United Nations Relief and Rehabilitation Administration\u201c ver\u00f6ffentlichen. Nach dem Vorbild Woodbridges und der UNRRA orientierte sich wiederum auch die 1946 bei den Vereinten Nationen gegr\u00fcndete IRO. Auch sie baute nicht auf nachtr\u00e4gliche Geschichtsschreibung durch unabh\u00e4ngige Historiker*innen, sondern nahm ihre Geschichtsschreibung von Anfang an selbst in die Hand. So ver\u00f6ffentlichte ihr damaliger Generalsekret\u00e4r Donald Kingsley 1951 mit dem Buch \u201eMigration from Europe\u201c eine erste Geschichte der IRO, die schon durch den Titel wiederum deutlich auf die bewusste eurozentristische Perspektive verweist. Und das Buch sollte gelesen werden und entsprechenden Einfluss auf Problemwahrnehmungen aus\u00fcben; daf\u00fcr erschien es gleichzeitig in englischer, franz\u00f6sischer, spanischer, deutscher und italienischer Sprache.<\/p>\n<p>Die IRO besch\u00e4ftigte aber auch ein Historiker*innen-Team unter Leitung des Briten L. Michael Hacking, dessen Auftrag wie folgt definiert wurde: <em>\u201e[to write] an objective study of the Organization\u2019s activities, the origin and development of its policies and practices, as well as the final result and achievements\u201d<\/em>. Auf die Arbeit Hackings griff die US Displaced Persons Commission wiederum ihrerseits zur\u00fcck, als sie 1952 das Buch \u201e<a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=bkTWyJ_7mpUC&amp;oi=fnd&amp;pg=PR5&amp;dq=the+dp+story+1952&amp;ots=lk0sqe-R80&amp;sig=A2JW5MlKHGbvKJrple3plGqW0wc#v=onepage&amp;q=the%20dp%20story%201952&amp;f=false\">The DP Story<\/a>\u00a0\u201c ver\u00f6ffentlichte, als einer <em>\u201chistory of a unique and most significant experience in American foreign policy.\u201d<\/em> Gleichzeitig wurde Hackings Studie letztendlich nach einem Streit zwischen den beauftragenden politischen Akteur*innen nicht ver\u00f6ffentlicht. George Warren, US-Delegierter im General Council der Vereinten Nationen, attestierte Hackings Manuskript Antiamerikanismus und bezeichnete den Historiker selbst als unf\u00e4hig, etwas Besseres produzieren zu k\u00f6nnen. Daraufhin wurde die Politikwissenschaftlerin Louse Holborn beauftragt, Hackings Arbeit zu \u00fcbernehmen. 1956 erschien unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?id=_VdaxAEACAAJ&amp;dq=The+International+Refugee+Organization+holborn&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwiO75efq8vvAhXPDOwKHf3rDAcQ6AEwAHoECAAQAQ\">The International Refugee Organization<\/a>\u00a0\u201c dann ihre beauftragte Geschichtsschreibung der Organisation, in deren Vorwort sie George Warren f\u00fcr seine konstruktive Kritik dankte, L. Michael Hacking hingegen unerw\u00e4hnt lie\u00df.<\/p>\n<p>Die beauftragte Wissensproduktion, die die Ausgestaltung der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention begleitete, hatte zusammengefasst also einen deutlichen eurozentristischen Fokus und die Beauftragung selbst zeugt dabei vom Wert, den die politische Akteur*innen dieser eurozentristischen Wissensproduktion beima\u00dfen. In jeder migrationspolitischen Aktion der 1940er und 1950er Jahre war die eigene Geschichtsschreibung schon mitgedacht und Politik wurde wiederum (auch) auf grundlage dieser Geschichtsschreibung gemacht.<\/p>\n<p>Eine Wissensproduktion, die somit in der Konsequenz zumindest von gro\u00dfer Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber Migrationsbewegungen in Asien zeugte. Das Ignorieren Afrikas und Lateinamerikas bei der Verhandlung der Konvention und in der flankierenden Wissensproduktion hatte dabei eher mit weltpolitischer Kurzsicht zu tun. Dass sich zuk\u00fcnftig neue Fluchtph\u00e4nomene im Globalen S\u00fcden entwickeln k\u00f6nnten, wurde in den Diskussionen \u00fcber die Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention noch nicht mitgedacht. Afrika und Lateinamerika wurden in der Wissensproduktion \u00fcber Migration der sp\u00e4ten 1940er und fr\u00fchen 1950er Jahre vor allem als Kontinente wahrgenommen, auf denen noch Platz f\u00fcr Menschen war und die entsprechend Zielland internationalen Resettlements sein konnten. Dass politische Unruhen, B\u00fcrgerkriege, Autoritarismus oder Hungersn\u00f6te auch hier zu Migration in gro\u00dfem Umfang f\u00fchren k\u00f6nnten, wurde in der Diskussion nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Dass ein Rassismus in diesen Ziell\u00e4ndern in den 1940er und 1950er Jahren wiederum seinerseits zur eurozentristischen Ausrichtung der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention beitragen sollte, wird in Teil 2 dieses Beitrags thematisiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ein Aufsatz des Autors zum Thema dieses Beitrags befindet sich derzeit im Begutachtungsprozess und kann bei Interesse \u2013 auch an den zitierten aber in diesem Blog nicht nachweisbaren Archivquellen \u2013 gerne zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist Teil der Reihe \u201e<\/em><a href=\"https:\/\/blog.fluchtforschung.net\/tag\/70-jahre-unhcr-und-gfk\/\"><em>70 Jahre UNHCR und Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention: Globale Entwicklungen<\/em><\/a><em>\u201c, die gemeinsam durch den\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/voelkerrechtsblog.org\/symposium\/70-years-of-unhcr-and-refugee-convention-global-developments-achievements-and-challenges\/\"><em>V\u00f6lkerrechtsblog<\/em><\/a><em>\u00a0\u00a0und den\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/blog.fluchtforschung.net\/\"><em>FluchtforschungsBlog<\/em><\/a><em>\u00a0herausgegeben wird.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die politische Aushandlung, Formulierung und Verabschiedung der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention von siebzig Jahren ging mit einem Wissen \u00fcber Migration als einem global zu l\u00f6senden Problem einher, das es kritisch zu hinterfragen gilt. 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