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Eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (100%)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte e.V. ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es ist gemäß den Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen akkreditiert (A-Status). Zu den Aufgaben des Instituts gehören Politikberatung, Menschenrechtsbildung, Information und Dokumentation, anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet.

Am 1. November 2022 wurde im Deutschen Institut für Menschenrechte die Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt eingerichtet, zunächst als ein vierjähriges, vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziertes Projekt. Die Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt wird den Stand der Umsetzung der staatlichen Verpflichtungen aus der Istanbul-Konvention in Deutschland kontinuierlich und unabhängig beobachten und Trends und Entwicklungen im Bereich geschlechtsspezifischer Gewalt aufzeigen.

Das erfolgt mit Hilfe eines indikatorengestützten Monitorings auf der Grundlage von systematisch zusammengeführten und aufgearbeiteten Daten. Die Berichterstattungsstelle wird staatliche Maßnahmen zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und die Gesetzgebung sowie die Rechtsprechung in diesem Bereich analysieren, aufbereitete Daten und Erkenntnisse Behörden auf Bundes- und Landesebene sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen und Beratungsstrukturen zur Verfügung stellen und praxisrelevante Handlungsempfehlungen formulieren.

Sie gibt alle zwei Jahre einen periodischen Bericht über Umfang und Ausmaß von geschlechtsspezifischer Gewalt sowie über den Stand der Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland heraus. Die Berichterstattungsstelle betreibt eine Entscheidungsdatenbank zu geschlechtsspezifischer Gewalt, auf der sie für das Themenfeld relevante internationale und nationale Rechtsprechung für Rechtsanwender*innen und die interessierte Fachöffentlichkeit bereitstellt. Die Berichterstattungsstelle zu geschlechtsspezifischer Gewalt arbeitet unabhängig.

Der Einrichtung der Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt ist eine zweijährige Projektentwicklung vorausgegangen, die die Grundlagen der Berichterstattung erarbeitet hat. Nun steht die spannende Aufgabe an, diese theoretischen Grundlagen in die Praxis zu überführen.

Hierfür sucht das Institut zum 1. April 2023 eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für die Rechtsgebiete Migrationsrecht (Asyl- und Aufenthaltsrecht) und Sozialrecht, (100%), EG 13 TVöD (Bund).

Die Stelle ist bis Ende Oktober 2026 befristet; eine Institutionalisierung der Berichterstattungsstelle und eine Entfristung dieser Position sowie des gesamten Teams wird angestrebt. Der Dienstort ist Berlin. Mit der Aufgabe sind planbare Dienstreisen verbunden.

Menschenrechtsarbeit braucht vielfältige Perspektiven. Wir begrüßen daher Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, insbesondere Menschen mit Behinderungen und Menschen, die sich als Sinti*zze und Rom*nja, Schwarze Menschen, Person of Color, jüdisch, muslimisch oder Geflüchtete bezeichnen, sowie trans oder intergeschlechtliche Personen und Hochschulabsolvent*innen der ersten Generation.

Ihre Aufgaben

  • Bestimmung des konkreten Normgehalts der Konvention, Mitwirkung bei der Indikatorenentwicklung
  • Unterstützung bei der Etablierung von Kooperationsstrukturen zu Bundes- und Länderressorts, zu Wissenschaft und Zivilgesellschaft
  • Befüllung und Auswertung der Entscheidungsdatenbank zu geschlechtsspezifischer Gewalt gemeinsam mit einem externen Dienstleister
  • Ausbau und Verstetigung von Kooperationen mit zuliefernden Rechtsanwender*innen
  • Durchführung juristischer Analysen zu im Themenfeld relevanten Fragestellungen
  • Aufbereitung der Ergebnisse für politische Entscheidungsträger*innen
  • Vermittlung von Handlungsempfehlungen gegenüber politischen Entscheidungsträger*innen und Vertreter*innen von zivilgesellschaftlichen Verbänden (Politikberatung)

Ihr Profil

Sie sind Volljurist*in und verfügen über

  • Mehrjährige Forschungs- oder anwaltliche Erfahrung im Migrationsrecht (Aufenthalts- und Asylrecht) und Sozialrecht
  • Kenntnisse im Bereich geschlechtsspezifische Gewalt
  • Vernetzung mit relevanten Akteur*innen und politischen Institutionen im Themenfeld in Deutschland
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (C1) und gute Englischkenntnisse (B2)
  • Ergebnisorientierte, eigenständige und strukturierte Arbeitsweise
  • Kommunikations- und Teamkompetenz

Wünschenswert sind:

  • Kenntnisse im internationalen Menschenrechtsschutz und Verfassungsrecht
  • Kenntnisse im Bereich Finanzierung von Schutz- und Unterstützungssystem für Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt
  • Praktische Erfahrungen mit der Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams
  • Kenntnisse im Projektmanagement
  • Erfahrung mit Politikberatung

Wir bieten

Eine anspruchsvolle und vielseitige Aufgabe mit großem Gestaltungsspielraum in einem gesellschaftlich und menschenrechtlich äußerst relevanten Themenfeld. Sie arbeiten in einem interdisziplinären, motivierten, kompetenten und leistungsstarken Team. Wir bieten zudem Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsplatzes, einschließlich der Möglichkeit mobilen Arbeitens sowie Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln und sonstigen individuellen Bedarfen. Die Tätigkeit wird bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen entsprechend Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) vergütet.

Bewerbungsfahren

Zur Bewerbung nutzen Sie bitte ausschließlich unser Onlinebewerbungsformular und füllen die dort hinterlegten Bewerbungsunterlagen aus. Weitere barrierefreie Bewerbungsformate sind nach Rücksprache möglich. Bitte kontaktieren Sie dafür Frau Bettina Krestel, per E-Mail unter krestel(at)dimr.de oder per Telefon unter 030 259 359-28. Wir führen ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Bitte schicken Sie uns deshalb keinen Lebenslauf, Anschreiben oder Foto. Wenn wir Ihre vollständigen Unterlagen benötigen, werden wir Sie kontaktieren.

Die Bewerbungsfrist endet am 20. Februar 2023 um 8:00 Uhr (Eingang Ihrer elektronischen Unterlagen am Institut). Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 6. und 7. März 2023 statt. Der genaue Termin wird mit der Einladung bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Details
Organisation: Deutsches Institut für Menschenrechte e.V.
Deadline: 20/02/2023
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