Future of International Law

Ambivalence and Language in International Law

A response to the post by Jacqueline Mowbray The problem of language in international law is at least twofold. The language of its law necessarily means disjuncture from the particularities of any one locus. Nothing makes this more obvious than seeing the accused of horrific and macabre genocidal regimes in a courtroom in The Hague. The defendants are suddenly confronted by an externally imposed code of micro and macro obligations …

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Future of International Law

The future of international law: shaped by English

‘The world will never be the same. It will not obey aggressive orders given in English any more.’ (Margarita Simonyan, head of Russia’s state-owned external broadcaster RT, after President Putin signed the treaty to accept the ‘Republic of Crimea’ into the Russian Federation: BBC News, 18 March 2014) The Russia-Ukraine situation is a crisis for international law. It is also a crisis of language. In addition to its concern to …

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Future of International LawSymposium

Völkerrecht jenseits des Normdualismus

Replik zum Beitrag von Benedict Vischer Was an der Zukunft existentiell sein soll, erschließt sich dem durch und durch agnostischen Gemüt alles andere als unmittelbar. Im Gegenteil wird es sich vielfach einem Präsentismus verschreiben, in dem Vergangenheit wie Zukunft einen zweifelhaften ontologischen Status teilen, stattdessen die Gegenwart alles ist, was temporal, von der Zeit existiert. Warum auch sollte man auf Künftiges hoffen, wenn man jetzt glauben oder lieben kann? Und wird …

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Future of International LawSymposium

Chiliasmen des Völkerrechts zwischen Verheißung und Verdrängung

Zum Zukunftsdurst einer Disziplin Das Forschen nach der Zukunft ist eine gefragte Kunst in der Völkerrechtswissenschaft. Wo man sich umsieht, werden Visionen des Bevorstehenden feilgeboten. Als das Max Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht vor einigen Jahren ein neues Direktoriumsmitglied zu küren hatte, wurden die Kandidaten anhand ihrer Prophezeiung der „Zukunft der Völkerrechtswissenschaft in Deutschland“ beurteilt. Die Goethe-Universität Frankfurt bittet in diesen Tagen zu ihrem 100. Geburtstag zwei der …

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Future of International Law

Rationale Rekonstruktion als dritter Weg? Rejoinder: Eine Antwort auf die Replik von Matthias Goldmann

Rejoinder zur Replik von Mathias Goldmann Matthias’ Replik auf meine These vom „Turn to Principles“ im Völkerrecht greift mehrere Punkte meines Beitrags auf. Da sich unsere Prinzipienbegriffe indes unterscheiden – ich sympathisiere mit einer Prinzipientheorie Alexy’scher Prägung, Matthias hingegen sieht die von Alexy propagierte kategorische Unterscheidung von Regeln und Prinzipien mit Jürgen Habermas sehr kritisch – will ich mich auf eine Frage beschränken, der mir gegen Missverständnisse, die aus diesem …

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Future of International Law

Turn to Principles, not to Values: Prinzipien als rationale Rekonstruktionen

Replik zum Beitrag von Jochen Rauber Turn to Principles Jochen ist darin rechtzugeben, dass das Völkerrecht ungefähr seit dem Zweiten Weltkrieg eine Tendenz zu Prinzipien aufweist. Womöglich hat dieser Trend sogar in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Dafür dürfte hauptsächlich die Ausbreitung internationaler Gerichte und Schiedsgerichte verantwortlich zeichnen. Wenn sie ihrer Aufgabe gerecht werden wollen, einen Rechtsstreit zu entscheiden, sind sie oft auf Prinzipien angewiesen, mit denen sich die Lücken im …

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Future of International LawSymposium

Der „Turn to Principles“ im Völkerrecht: Theoretische und methodische Perspektiven auf die Zukunft von Völkerrecht und Völkerrechtswissenschaft

Prinzipien sind gewissermaßen die Wundertüten der Rechtswissenschaft. Sie inkorporieren Werte in den Bereich des Rechts, bilden das normative Fundament rechtlicher Regeln und ermöglichen es so, die Rechtsordnung als ein System zu verstehen, dessen Bestandteile eine gemeinsame Prinzipiengrundlage vereint; sie sind offen für Konkretisierungen, stehen in keinem festen Rangverhältnis, und doch umgibt sie die Aura besonderer Wichtigkeit. Im Völkerrecht erleben sie seit einigen Jahren eine Renaissance. Das wirft schwierige theoretische und …

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Future of International LawSymposium

The future of teaching international law

When legal scholars gather for an annual – or in the case of the International Law Association (ILA) biannual – meeting, there is normally no shortage of topics. There are so many substantive issues that one aspect that impacts every legal career often gets lost: teaching. It is thus to be welcomed all the more that the ILA devoted an entire afternoon session to the issue of teaching international law …

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Future of International LawSymposium

Grenzen der Universalität – Was das Nachdenken über Tierrechte deutlich macht

Replik zum Beitrag von Saskia Stucki Wo enden die universellen Rechte? Das fragt Saskia Stucki in ihrem Beitrag mit Blick auf die Rechte von Tieren. Menschenrechte für Tiere? Es ist eine wichtige Verunsicherung, die uns daraus entgegenklingt. Irgendwie ahnen wir doch, dass wir in unserem Umgang mit Tieren keinen konsistenten Regeln folgen. Wir lesen ständig über neue Erkenntnisse zum Schmerzempfinden von Tieren, wir wissen um die ökologischen Folgen der Fleischerzeugung …

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Future of International LawSymposium

Sind die Menschenrechte in Zukunft noch Menschen-Rechte?

Diese Frage mag auf den ersten Blick tautologisch anmuten – wessen Rechte außer jene des Menschen sollten Menschenrechte denn sein? Menschenrechte sind – so indiziert es der Begriff doch bereits sprachlich – universelle Rechte, die allen Menschen qua Menschsein gleichermaßen angeboren sind, d.h. die jeder Mensch allein aufgrund seines Menschseins besitzt. Doch sind die fundamentalen Rechte, die unter dem Begriff der Menschenrechte firmieren, konzeptionell notwendig Menschen-Rechte? Impliziert das für die …

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