Call for Applications, Datenbank International Law in Domestic Courts

Wir suchen Mitarbeiter für ein digitales wissenschaftliches Projekt mit Möglichkeiten zur eigenständigen Publikation. Die Datenbank International Law in Domestic Courts, die als Teil der Oxford Reports on International Law vom renommierten Wissenschaftsverlag Oxford University Press betrieben wird, enthält eine Sammlung von Entscheidungen nationaler Gerichte zum Völkerrecht. Diese werden nicht nur übersetzt, sondern auch von Reportern zusammengefasst und in Anmerkungen besprochen.

Reporter genießen dabei folgende Vorteile: 

  • Publikationsmöglichkeit in der ILDC-Datenbank 
  • Ein kleines Honorar, wahlweise Buchgutscheine bei OUP 
  • Kontakte zu Rechtswissenschaftler*innen im weltweiten ILDC-Netzwerk 

Bei Interesse senden Sie bitte folgende Unterlagen an christian.djeffal@hiig.de:

  • Lebenslauf 
  • Motivationsschreiben und 
  • Nennung der völkerrechtlichen Interessensschwerpunkte 

DR. CHRISTIAN DJEFFAL, HUMBOLDT INSTITUT FÜR INTERNET UND GESELLSCHAFT KOORDINATOR DES GERMAN REPORTING TEAM 

MISSION STATEMENT 

Das deutsche ILDC-Berichterstatterteam will wichtige Entscheidungen deutscher Gerichte zum Völkerrecht erfassen und dabei auch Gerichtspraxis erfassen, die bisher nicht im Zentrum völkerrechtlicher Forschung war.

Wenn das Völkerrecht in höherem Maße Gegenstand nationaler Gerichtsentscheidungen wird, ist es auch Aufgabe der Völkerrechtswissenschaft, diese Praxis zu erschließen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm Hersch Lauterpacht wichtige nationale Gerichtsentscheidungen in die International Law Reports auf; das Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht begann in der Reihe Fontes Iuris Gentium deutsche Gerichtsentscheidungen zum Völkerrecht zusammenzutragen und zu übersetzen. Mit dem Anwachsen der völkerrechtlichen Praxis nationaler Gerichte in ihrer Breite wie in ihrer Tiefe erfasst, übersetzt und erklärt die Datenbank ILDC die völkerrechtliche Praxis nationaler Gerichte aus verschiedenen Ländern aller Regionen der Welt. Das deutsche Team will die Gerichtspraxis Deutschlands erfassen. Im Mittelpunkt stehen klassische völkerrechtliche Themen wie Immunitäten, Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht. Daneben soll das deutsche Berichterstatterteam aber auch in Bereiche vordringen, die zunehmend völkerrechtlich beeinflusst werden aber noch keine zentrale Stelle im Gesichtskreis der Völkerrechtswissenschaft haben wie etwa das Arbeitsrecht, das Sozialrecht und das Steuerrecht. 

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